Mein Stück Grün im Seltersweg

Fotos & Geschichten...

 
Luka Ullrich
 
Monika Graulich
 
Claudia Jesiek
 
 

24 - Luka Ullrich

Die Tulpenmagnolie vor dem Gießener Stadttheater ist in voller Blüte einfach geil. Hier vor der Jugendstilfassade des Theaters kenne ich sie schon mein Leben lang, vermutlich deshalb steht sie für mich als das Symbol für Heimat. Der Baum ist mein grüner Kern in Gießen.

 
 

25 - Monika Graulich

Die Wieseck mitten in der Stadt ist für mich der „Verbundplatz“ von Elementen, die mir wichtig sind: Wasser, das mäandert, glitzert und plätschert. Grün, das den Augen immer neue Farbspiele bietet, und den Ohren etwas, wenn Alltagslärm verstummt. Auch Holz, aus dem ein Einbaum oder Instrument oder Wärme werden kann, sind mir wichtig. Und vieles mehr!

 
 

26 - Claudia Jesiek

Der Gießener Alte Friedhof ist mein Stück grüne Ruhe im brodelnden Gießen. Ich nütze ihn zum Joggen und für Touren mit meinem Hund Higgins. Unter der Architektur der alten Bäume kann ich super abschalten. Er ist quasi eine „Oase auf die Schnelle“.

 
 
 
Dr. Peter Reinhard
 
Gabi Stasch
 
Anne Schmidt
 
 

27 - Dr. Peter Reinhard

Meine Pacht im Rödgener Forst ist für mich Jagdrevier und Ruhepol zugleich. Ein totaler Szenenwechsel im Kopf, raus aus dem Alltagsgeschäft, rein in die Entspannung. Zusammen mit meinem Hund Leon sitze ich im Hochsitz, beobachte die Natur und manchmal auch mich selbst.

 

 
 

28 - Gabi Stasch

Ich liebe den Symbolcharakter der Rapsfelder. Mit ihrer intensiven Farbe kündigen sie für mich den Sommer an. Auch beruflich bin ich ihnen verbunden, muss sie hegen und pflegen. Der Raps sollte nicht zu trocken stehen, denn sonst werden die Erträge geringer.

 
 

29 - Anne Schmidt

Der Theaterpark an der Südanlage ist der „Central Park“ von Gießen. Wenn ich hierher komme, treffe ich meistens Freunde und Bekannte. Er liegt dicht vor der Haustür meiner Mietswohnung, da ist es schwierig mit dem Grün. Hier ist es leicht und man kann viel machen.

 
 
 
Stefan Herzog
 
Dr. Hans-Ulrich Hauschild
 
Raffael Sommerlatte
 
 

30 - Stefan Herzog

Die uralte Kastanie in unserem Garten an der Alicestraße ist mein Meditationsbaum. Ich habe so was wie eine spirituelle Verbundenheit mit ihm. Meine Entscheidung in Gießen „Wurzeln zu schlagen“ wurde in seiner Nähe gefällt. Für mich und Freunde stellt er das Zentrum des Gartens dar.

 

 
 

31 - Dr. Hans-Ulrich Hauschild

Genau hier, im Botanischen Garten, habe ich in den letzten Jahren seit meiner Pensionierung oft gesessen. Viele meiner Gedanken und Projekte für den ehrenamtlichen Einsatz sind hier gereift. Dieser Garten mit seiner beruhigenden Wirkung von Natur schafft für mich die optimale Vorraussetzung für Denken und Handeln. Er ist ein Stück Menschlichkeit.

 
 

32 - Raffael Sommerlatte

Die „Grüne Dachterrasse“ an meiner Wohnung ist mein persönliches Paradies. Es ist eine Art verlängertes grünes Wohnzimmer. Besonders wirkungsvoll erscheint sie mir in den Abendstunden, wenn sie illuminiert ist. Außerdem genieße ich ihre Pflege: Das Schneiden, das Gießen, das Jäten....

 
 
 
Manfred Henseleit
 
Ina Rosenstock
 
Silja Papenguth
 
 

33 - Sabine Heymann

Der Balkon des Jugendstilhauses, in dem ich wohne, ist mein erweitertes Wohnzimmer. Hier kann ich lesen, schreiben und mich sonnen. Er dient als Treffpunkt für Freunde und hat manchen Grillabend erlebt. Außerdem liebe ich den Blick auf die umliegenden Häuser und deren Lichter, sie regen die Fantasie an.

 
 

34 - Ina Rosenstock

Der Innenhof des Hauses in Lützellinden ist ein Stück Lebensphilosophie, ein Dauergestaltungsobjekt. Er ist Frei-, Lebens- und Kreativraum. Ich sehe, wie dort Dinge wachsen und vergehen und sich wieder neu erfinden. Meine Familie und ich haben dort unseren Wohlfühlraum gefunden.

 
 

35 - Silja Papenguth

Die Wiese an der „Kate“ ist für mich der perfekte Platz zum Sonnenbaden und relaxen. Sie befindet sich in der Nähe meiner Wohnung und Arbeitsstelle, ist somit unkompliziert zu erreichen. Seit fast zehn Jahren schätze und nutze ich sie intensiv, auch zum Spielen mit Freunden. Hier kann man zusammen eine wirklich gute Zeit haben.

 
 
 
Heidrun Bernard
 
Rebecca Schürmann
 
Andrea Fiedler
 
 

36 - Heidrun Bernard

Mein Balkon ist mein kleines Paradies. Nach dem Tod meines Mannes habe ich den „Familiengarten“ an der Lahn aufgegeben. Da ich öfters reise, ist dieser Ort gerade groß genug, um meiner Liebe zu Pflanzen genüge zu tun. Das Vogelbad macht mir ganz besondere Freude, die Vögel plantschen dort oft nach Herzenslust.

 
 

37 - Rebecca Schürmann

Man kann sagen, daß es „Uni im Freien ist“ und gleichzeitig „Meeting Point“. Die Wiese an der Stephanstraße dient uns als Platz zum Grillen und als Kommunikationsort. Da ich selbst keinen Garten oder Balkon habe, nutze ich sie eben gerne, wie viele andere auch, als Entspannungsort.

 
 

38 - Andrea Fiedler

Die Ecke an der Bismarckstraße ist mein Ruheplatz mitten im Stadtzentrum. Im Ambiente dort kann ich perfekt meine Mittagspause verbringen. Direkt an der Wieseck gelegen, fühle ich mich für einige Zeit wie im Urlaub in Paris an der Seine. Ich mag die französische Atmosphäre hier sehr.

 
 
 
Rüdiger Arnold
 
Frank Braun
 
Johannes Birkhan
 
 

39 - Rüdiger Arnold

Mein Interesse für Blumen allgemein wurde bei einem Besuch einer spanischen Basilika geweckt, deren Architektur stark an Vorbilder der Natur angelehnt wurde. Seit dieser Zeit haben mich Pflanzen und deren Aufbau, wie der Rhododendron an der Licher Straße, neugierig gemacht. Ich erschließe mir ihre Details mit dem Fotoapparat.

 
 

40 - Frank Braun

Ich bin aus Passion draußen! Meine Leidenschaft ist mein Beruf: Gärtner.
Im Rahmen meiner Tätigkeit für das Gießener Gartenamt bin ich unter anderem für die Grünflächenpflege und Pflegeschnitte zuständig; im Sommer für das Bewässern der Pflanzen. Eigentlich bewege ich mich immer irgendwie im städtischen Grün.

 
 

41 - Johannes Birkhan

Die Lahn ist seit mehreren Jahren mein zentraler grüner Ort. Auf dem schönsten Stück, zwischen „GRG“ und „Hellas“ bereite ich mich regelmäßig auf alle Wettkämpfe vor. Es ist der Dreh - und Angelpunkt für mein Training. Als aktiver Leistungssportler rudere ich hier jedes Jahr ca. 5000 km. Die Stadt fördert meinen Sport.

 
 
 
Prof. Adelheid Sievert
 
Erich Zimmermann
 
Raffaele Polizza
 
 

42 - Prof. Adelheid Sievert

Mein Garten hinter dem Haus ist ein Ort, an dem ich sehe, was ich getan habe! Die Balance zwischen Gestaltetem und Widerstand zu beobachten, finde ich spannend, denn ich lasse ihn auch „machen“. Er ist etwas Lebendiges und jeder Tag, „ob Sonne, Regen oder Hagel“ bringt Kontraste herein. Dadurch erlebe und entdecke ich ständig etwas Neues.

 
 

43 - Erich Zimmermann

Unser Nutzgarten hat für mich gleich mehrere Funktionen. Neben Rosen und anderen Blumen habe ich einen größeren Bereich für Salate und Gemüse reserviert. Dort finde ich meinen aktiven Ausgleich in der Natur. Ich greife regulierend ein und bleibe fit dabei. Zum Verzehr findet man dort u.a. Salat, Borretsch, Bohnen und Kräuter. Für unsere Kinder und Enkel ist er auch Anschauungs- und Beobachtungsplatz.

 
 

44 - Raffaele Polizza

Alles fing vor etwa sieben Jahren mit ein bis zwei Topfpflanzen an. Heute habe ich mir mit vielen verschiedenen Pflanzensorten mein kleines grünes Vorgarten-Reich geschaffen. Ich finde es toll, daß mein Vermieter es duldet und sich mit mir über viele Besucher in den Sommermonaten freut. Dann ist der Vorgarten Treffpunkt und Erholungsraum für Interessierte, Freunde, meinen Hund Kira und mich. Dieses kleine, grüne „Stück Italien“ wird weiter ausgebaut!

 
 
 
Dr. Jan Paparone
 
Nadja Scheld
 
Florian Säglitz
 
 

45 - Dr. Jan Paparone

Ich verbringe bestimmt achtzig Prozent meiner Freizeit in unserem Garten. Dort speziell rund um und in unserem Schwimmteich. Ich nehme es als ein Stück Urlaub zu Hause wahr. Ich liebe auch die Pflege der Pflanzen, des Wassers und das Beobachten der Tierwelt rundherum. Wenn man mich sucht, findet man mich dort!

 
 

46 - Nadja Scheld

Da ich es genieße, mich in der Natur zu bewegen, komme ich sehr gerne in den Gießener Kletterwald. Für einige Stunden trainiert man hier die motorischen Fähigkeiten und kann neue Dinge ausprobieren. Auch schätze ich die entspannte Atmosphäre und überwinde vielleicht nach den Parcours meine Höhenangst.

 
 

47 - Florian Säglitz

Mit drei Jahren fing ich an Fußball zu spielen und als Torwart seit dem Alter von fünf. Dem VFB Gießen gehöre ich seit der C-Jugend an. So spiele und trainiere ich etwa fünfzehn Stunden in der Woche im Waldstadion. Wir haben hier einen schönen weichen Rasen, ideal für einen Torhüter.

 
 
 
Frank Loth
 
Georg Koch
 
Monika Hotte
 
 

48 - Frank Loth

Mein „Green Hill“- Laden ist sicher mein liebstes „Grün“. Denn er ist für mich die Verwirklichung eines Lebenstraums. Neben dem Verkauf von Skate-Zubehör dient er auch als Keimzelle und sozialer Treffpunkt für alle kulturellen Stilrichtungen. Seit etwa acht Jahren ist er mein Lebensmittelpunkt und wächst verzweigt wie ein Baum.

 
 

49 - Georg Koch

Die Tomate ist mein Steckenpferd seit der Ausbildung. Heute, viele Jahre später als Gärtnermeister ist sie mein „täglich Brot“. Auch ohne den gewerblichen Betrieb würde ich sicher irgendwo in der „grünen Branche“ arbeiten. In den Sommermonaten bin ich privat und dienstlich oft von fünf Uhr morgens bis spätabends draußen.

 
 

50 - Monika Hotte

Unser Kirschbaum hinter dem Haus erinnert mich an den im elterlichen Garten von damals. Es war eine unbeschwerte Kindheit mit Kirschkernspucken und Versteckspiel. Heute ist dieser Baum hier „Treffpunkt“ der eigenen Familie und das Zentrum für Gartenfeste. Nebenbei hat er auch wirklich gute Erträge, mag etwa dreißig Jahre alt sein.

 
 
 
Lea Eickmeier
 
Petra Neumann
 
 
 

51 - Lea Eickmeier

Das Freibad in der Ringallee ist für mich ein echter Fixpunkt in der Stadt. Im Sommer komme ich sehr, sehr gerne hier her, um mich zu erfrischen und zu chillen. Außerdem empfinde ich es als tolle familienfreundliche Anlage und als idealer Treffpunkt, um sich mit Freunden zu verabreden.

 
 

52 - Petra Neumann

Vor achtzehn Jahren kam ich nach Gießen in die Löberstraße. Im Hinterhof des Hauses gab es nichts Grünes. Da beschloss ich, dort einfach Farbe und grünes Leben hinzubringen. In Töpfen und Kübeln transportierte ich Pflanzen hierher. Heute ist dies für mich, als ehemaliges „Landkind“, ein wertvoller Platz für meditatives Leben nach Feierabend und ich gestalte ihn nach Bedarf.